Suhl

Zeichen für Sicherheit an der Friedbergbahnstrecke

Es ist nicht still geworden um die Strecke der Friedbergbahn. Die Ruhe täuscht. Nach und nach werden an den Bahnübergängen Andreaskreuze aufgestellt. Und die Strecke muss immer wieder freigeschnitten werden.



Am Bahnübergang in Erlau haben Mike Marzok und Bernd Henn (rechts) aus dem Verein Dampfbahnfreunde Mittlerer Rennsteig e.V. (Gruppe IG Friedbergbahn) kürzlich ein Andreaskreuz aufgestellt. Weitere folgen. Foto: frankphoto.de
Am Bahnübergang in Erlau haben Mike Marzok und Bernd Henn (rechts) aus dem Verein Dampfbahnfreunde Mittlerer Rennsteig e.V. (Gruppe IG Friedbergbahn) kürzlich ein Andreaskreuz aufgestellt. Weitere folgen. Foto: frankphoto.de  

Suhl - Sie ist die steilste normalspurige Bahnstrecke der Republik, die im Reibungsbetrieb funktioniert. Die Friedbergbahn zwischen Suhl und Schleusingen führt im steilsten Abschnitt 70,6 Promille die größte Neigung einer Normalspurstrecke in Deutschland. Es gibt zwar steilere Strecken im Land, aber die werden nur mit Zahnradstangen oder Seilunterstützung überwunden.

Nach der letzten fahrplanmäßigen Fahrt am 31. Mai 1997 und der endgültigen Betriebseinstellung 1999 holte sich die Natur das Gelände zurück. Etliche Unentwegte aus dem Verein Dampfbahnfreunde Mittlerer Rennsteig e.V. (Gruppe IG Friedbergbahn) arbeiten seit Jahren daran, die 15,8 Kilometer lange Trasse, die von Schleusingen über St. Kilian, Erlau und Hirschbach nach Suhl führt, wieder freizulegen und mittlerweile immer wieder freizuhalten. Und das mit dem großen Ziel, hier wieder einen touristischen Bahnbetrieb zu etablieren.

Für die Vereinsmitglieder, die ihr Herzblut an diese Strecke vergießen, ist das immer wieder ein Kraftakt. Sie setzen nun sukzessive Sicherungsmaßnahmen an den Bahnübergängen um. Dieser Tage sind Andreaskreuze am neu gestalteten Bahnübergang am Bahnhof Erlau aufgestellt worden. Weitere Bahnübergänge sollen in den nächsten Tagen und Wochen folgen. Auch wenn es auf der Strecke der Friedbergbahn noch keinen regulären Verkehr gibt, so ist jederzeit mit Bauzugfahrten zu rechnen. Vor allem in der Ortslage von Suhl-Neundorf sollte dies doch stärker beachtet werden. ike

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2017
10:23 Uhr

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13. 08. 2017
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