Lokalsport Ilmenau

Wenn der Gastgeber zweimal trifft

Gräfenroda - Dieses Ilm-Kreis-Duell (Derby wäre hier wohl zu hoch gegriffen) innerhalb der Fußball-Kreisoberliga hatte insgesamt nur wenig Niveau und auch nur wenig Tempo.



Kopf und Hände oben behalten: SG-Torwart Felix Uthe fängt hier eine Flanke sicher weg. M. Reimann (13) und Greßler kommen nicht ran. Foto: Vanessa Greßler
Kopf und Hände oben behalten: SG-Torwart Felix Uthe fängt hier eine Flanke sicher weg. M. Reimann (13) und Greßler kommen nicht ran. Foto: Vanessa Greßler  

Gräfenroda - Dieses Ilm-Kreis-Duell (Derby wäre hier wohl zu hoch gegriffen) innerhalb der Fußball-Kreisoberliga hatte insgesamt nur wenig Niveau und auch nur wenig Tempo. Es verlief weit gehend ausgeglichen - die Phasen, in denen jeweils einer der Kontrahenten etwas mehr Feldanteile hatte, wechselten sich ab - und am Ende gewann der Gastgeber, weil er eben zwei seiner wenigen wirklich guten Angriffe zum erfolgreichen Ende bringen konnte. Im Gegensatz zur SG, die unterm Strich sogar Chancenvorteile hatte, aber fast immer das Tor verfehlte, selbst aus besten Situationen: So ging Langguths Abschluss nach feinem Doppelpass mit Scholz (13.) ebenso vorbei wie sein Kopfball nach Eckstoß (50.) und der Abschluss nach geschicktem Strafraumdribbling (76.). Schüsse von Scholz (11.) und B. Betz (41.) gingen ebenfalls vorbei oder wurden zur Ecke abgefälscht; einen Aufsetzer von Döring meisterte Panse nur mit größter Mühe (56.).

Viel Leerlauf dazwischen

Für Gräfenroda hätte Greßler das 1:0 schon nach zehn Minuten machen können, als er per Steilpass geschickt wurde und beiden Gegenspielern davonlief. Aber der Ball ging an den langen Innenpfosten und rollte auf der Torlinie, ehe die Situation geklärt wurde. Beim 1:0 bereitete M. Reimann auf rechts vor, flankte zu J. Hippe, dessen Schuss konnte Uthe zwar parieren, aber Greßler war nach dem Abpraller als Erster am Ball (61.). Beim 2:0 herrschte in der SG-Abwehr ziemliches Durcheinander, was diesmal N. Fischer auf rechts zur Vorarbeit nutzte - Reuß’ satter Abschluss aus etwa 20 m zentral wurde noch unhaltbar abgefälscht (66.).

Ansonsten wurde beiderseits einiges an Leerlauf produziert. Die stets langen Ballhole-Pausen vor den Standards waren irgendwie symptomatisch. Bei Gräfenroda, wieder aus leichter Konterstellung spielend, fiel auf, dass fast alle Blicke im Angriffsaufbau auf Greßler gerichtet sind und das Flügelspiel etwas vernachlässigt wird - sicher auch weil Wolf noch nicht wieder in Bestform ist.

Die noch sieglose SG dagegen leidet weiterhin an ihren personellen Ausfällen - diesmal fehlten G. Betz, Teubner und Kobe -, aber auch darunter, dass einige wichtige Leistungsträger derzeit meilenweit weg sind von ihrem aus früheren Zeiten gewohnten Level. Auch lässt oft das Rückzugverhalten nach gegnerischen Ballgewinnen zu wünschen übrig, so etwa vor dem 2:0. Dass ihre schnellen, trickreichen Offensivspieler inzwischen kaum noch ein Spiel überstehen, ohne dass sie irgendwann hart gefoult werden und ggf. ausscheiden müssen (diesmal traf es Glatz/65.) ist zudem kein Ruhmesblatt für die in dieser Liga inzwischen übliche Zweikampfführung. rab

Gräfenroda: Panse - Laße, Anding (55. K. E. Fischer), Ewald, Fb. Reimann - Reuß, J. Hippe (73. St. Hippe) - N. Fischer, M. Reimann, Wolf (85. Bradsch) - Greßler

Großbreitenbach/Neustadt: Uthe - Bühl, Berkes, Krannich (46. H. Sommer), B. Betz - Scholz, Harwath, Döring, Glatz (68. Borchmann) - Gerlof, Langguth

Kirchhof (Wipfratal) - 100 - 1:0 Greßler (61.), 2:0 Reuß (66.)

FSV Gräfenroda -

SG Großbreitenb./Nst.


2:0


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23. 09. 2019
00:00 Uhr

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